Rhône-Radweg Rückreise – Mit Bahn und Auto zurück nach Hause

Dienstag, 30. Juni 2026. Rhône-Radweg 2026 – 6. Etappe: Von Saintes-Maries-de-la-Mer nach Montpellier – Flamingos, Mittelmeer und das Ziel erreicht


Rhône-Radweg 2026 – Heimreise: Mit Bahn und Auto zurück nach Hause

Rhône-Radweg Rückreise. Nach sechs herrlichen Radetappen und insgesamt 481 Kilometern hieß es heute Abschied nehmen. Unsere Heimreise führte zunächst mit der Bahn von Montpellier nach Lyon und anschließend mit dem Auto zurück nach Eggenstein.

Noch einmal Spannung am Bahnhof

Bereits um 7 Uhr trafen wir uns zum Frühstück. Wir wollten möglichst früh am Bahnhof sein, um rechtzeitig zu wissen, von welchem Gleis unser Zug abfährt. Das bereitete uns noch etwas Unbehagen. 

Anschließend packten wir unsere Sachen und checkten gegen 9 Uhr aus. Hinüber zum Bahnhof Montpellier Saint-Roch waren es nur wenige Minuten. Ein mulmiges Gefühl blieb allerdings. Obwohl wir unsere Fahrradplätze lange im Voraus reserviert hatten, gibt die SNCF keine Garantie, dass die Fahrräder tatsächlich mitgenommen werden können, wenn die Fahrradabteile bereits voll sind.

Also saßen wir gespannt in der Bahnhofshalle und beobachteten ständig die Anzeigetafel. Erst 30 Minuten vor der Abfahrt wurde unser Zug nach Avignon endlich für Bahnsteig A angezeigt. Also ging es flux hinüber zu Gleis A.

Geschafft – Fahrräder sind an Bord

Am Bahnsteig stieg die Spannung noch einmal. Eine Garantie für die Mitnahme gibt es nämlich nicht, obwohl gebucht, wenn die Fahrradabteile bereits voll sind. Dazu mussten wir die genauen Vorschriften der SNCF beachten, wie wir uns am Bahnsteig mit unseren Fahrrädern zu verhalten haben.

Als der Zug einfuhr, waren tatsächlich mehrere Fahrradabteile bereits belegt. Das Zugpersonal schickte uns deshalb immer weiter nach hinten. Zum Glück fanden wir schließlich doch noch ein freies Fahrradabteil. Jetzt musste alles schnell gehen: Packtaschen abnehmen, Gepäck einladen, Fahrräder verstauen – und dann konnten wir endlich entspannt Platz nehmen.

Pünktlich setzte sich der Zug in Bewegung. Auch das Umsteigen in Avignon verlief völlig problemlos und exakt nach Fahrplan erreichten wir um 14:40 Uhr Lyon.

Zurück zum Auto

Vom Bahnhof aus war es nicht weit zur Garage. Nur wenige Minuten später standen wir wieder an der Garage, in der unser Auto seit unserer Abreise auf uns gewartet hatte. Fahrräder auf den Träger, Gepäck verstauen, noch ein kurzer Blick, ob auch wirklich nichts vergessen wurde.

chon rollten wir gegen 15:30 Uhr auf die Autobahn Richtung Heimat. 536 Kilometer lagen noch vor uns. Mit zwei, drei kurzen Pausen verlief die Fahrt völlig problemlos, sodass wir gegen 21:30 Uhr wieder zuhause in Eggenstein ankamen.

Ein schöner Abschluss

Meine liebe Rita hatte bereits das Abendessen vorbereitet. Für Erich gab es gratinierte vegetarische Gemüsemaultaschen, für mich natürlich gratinierte schwäbische Maultaschen. Beim gemeinsamen Essen ließen wir die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren. Gesprächsstoff hatten wir nach unserer Rhône-Radtour mehr als genug.

Erich übernachtete noch bei uns und machte sich nach einem gemeinsamen Frühstück am nächsten Morgen auf den Heimweg nach Holzminden. Damit war unsere tolle gemeinsame Reise endgültig zu Ende.


🚴 Die Reise ist zu Ende – aber die Serie noch nicht.

481 Kilometer liegen hinter uns – voller Eindrücke, Begegnungen und unvergesslicher Erlebnisse.

War die ViaRhôna wirklich so schön, wie viele behaupten? Würde ich diese Tour noch einmal fahren? Was hat uns besonders begeistert und was würde ich heute anders machen?

👉 Im nächsten und letzten Beitrag ziehe ich mein persönliches Fazit nach 481 Kilometern auf dem Rhône-Radweg.

Hier geht es zum Fazit.

 

 

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