Warum ein einfaches Danke im Krankenhaus so wichtig ist
Dank an Pflegekräfte im Krankenhaus. Bei meinem Aufenthalt im Städtischen Klinikum Karlsruhe konnte ich hautnah erleben, wie angespannt der Alltag in einer Notaufnahme ist. Ein kurzer Blick auf den Monitor im Wartebereich der Notaufnahme machte das deutlich: 2:15 Stunden Wartezeit, 24 Patientinnen und Patienten, ein Fall als lebensbedrohlich eingestuft. Mein eigener Fall war zwar nicht ohne, aber nicht lebensbedrohlich.
Und genau das relativiert vieles. Wer sieht, unter welchem Druck dort gearbeitet wird, versteht schnell: Warten ist nicht das Problem – fehlendes Verständnis manchmal schon. Umso mehr hat es mich irritiert, wie ungeduldig und fordernd sich manche Patientinnen und Patienten gegenüber Pflegekräften und Ärztinnen und Ärzten verhalten haben.
Für mich ist das schwer nachvollziehbar. Denn ich habe dort Menschen erlebt, die unter hoher Belastung arbeiten und dennoch ihr Bestes geben – fachlich kompetent, engagiert und menschlich zugewandt. Als Patient war ich dankbar, in einer solchen Situation auf qualifizierte Hilfe vertrauen zu können.

Dank an Pflegekräfte im Krankenhaus. Diesen Dank habe ich den Teams vor Ort bereits persönlich ausgesprochen. Darüber hinaus war es mir ein besonderes Anliegen, meine Wertschätzung auch im Nachgang noch einmal klar zu formulieren. Deshalb habe ich mich heute mit einer E-Mail an die Geschäftsführung des Klinikums gewandt.
geschaeftsfuehrung@klinikum-karlsruhe.de
Herzlichen Dank für die hervorragende Betreuung – Mein Aufenthalt am 14. und 15. April 2026
Sehr geehrte Damen und Herren,
zwei Tage wurde ich im Städtischen Klinikum hervorragend betreut. Bitte geben Sie meinen ausdrücklichen Dank an die Teams der Zentralen Notaufnahme und der Zentrale Aufnahmestation (Arnika) weiter. Vielen Dank.
Liebes Team der Zentralen Notaufnahme, liebes Team der Zentralen Aufnahmestation Arnika,
nach meinem zweitägigen Aufenthalt am 14. und 15. April bei Ihnen möchte ich mich auf diesem Weg herzlich bei Ihnen bedanken. Das gilt für die Pflegeteams, genauso für die Ärzteteams.
Ich habe mich während der gesamten Zeit sehr gut aufgehoben gefühlt. Besonders beeindruckt hat mich, mit wie viel Freundlichkeit, Zugewandtheit und Empathie ich behandelt wurde – trotz der sicherlich hohen Belastung im Klinikalltag. Gleichzeitig habe ich Ihre fachliche Kompetenz und die strukturierte Organisation als sehr beruhigend erlebt.
Es ist nicht selbstverständlich, in einer solchen Situation auf ein Team zu treffen, das Professionalität und Menschlichkeit so selbstverständlich miteinander verbindet. Genau das hat meinen Aufenthalt für mich deutlich erleichtert.
Dafür möchte ich Ihnen allen meinen Respekt, meine Hochachtung und meinen aufrichtigen Dank aussprechen.
Bei meinem Abschied sprach mich das Team Arnika auf meine Ähnlichkeit mit Horst Lichter an. Darüber konnte ich zwei, drei kleine Anekdoten erzählen. Hier dazu ein kleines Erinnerungsbild.
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Mit lebensfrohen undGrüßen aus Eggenstein-Leopoldshafen
Am Ende bleiben bei mir vor allem zwei Dinge: Respekt und Dankbarkeit. Respekt vor Menschen, die täglich unter hoher Belastung arbeiten und dabei Verantwortung für andere übernehmen. Und Dankbarkeit dafür, in einer Situation, in der man selbst verletzlich ist, auf genau solche Menschen treffen zu dürfen.
Vielleicht würde sich manches im Klinikalltag entspannen, wenn wir uns alle einen Moment mehr Zeit nehmen würden – für Geduld, für Verständnis und für ein einfaches „Danke“. Denn genau das ist es, was oft fehlt. Und gleichzeitig so viel bewirken kann.

Bei meinem Abschied sprach mich das Team Arnika auf meine Ähnlichkeit mit Horst Lichter an. Darüber konnte ich zwei, drei kleine Anekdoten erzählen. Hier dazu ein kleines Erinnerungsbild.
Grüßen aus Eggenstein-Leopoldshafen