
Gefahr AfD Demokratie: Der Ex-Bundestagsabgeordnete Robin Mesarosch (SPD) spricht mir mit diesem Video aus dem Herzen und trifft mit dem Video genau den Punkt: Er vergleicht die Strategien heutiger Rechtspopulisten mit der Geschichte der 1930er Jahre und erklärt, warum Sympathie oder Stimmen für die AfD nicht harmlos sind.
Gefahr AfD Demokratie — Robin Mesarosch erklärt in seinem Video, warum die AfD eine große Gefahr ist.
Das Video ist ein eindringlicher Weckruf: Wer die AfD unterschätzt oder „nur“ inhaltlich stellen will, übersieht das grundsätzliche Ziel radikaler Bewegungen — die demokratischen Spielregeln auszuhöhlen. Das Video unbedingt ansehen!
Die AfD ist nicht nur eine Oppositionspartei mit anderen Inhalten: Politik auf der Bühne zu machen dient ihr nur dazu, die Parlamente lächerlich zu machen und Vertrauen in demokratische Prozesse zu zerstören — das Endziel ist Machtkonzentration und Abschaffung pluralistischer Demokratie. Das Video erklärt historische Parallelen (30er Jahre) und warnt, dass rein inhaltliche Auseinandersetzung diese Strategie nicht stoppt.
Sein Fazit: „Ein AfD-Verbot löst das Problem nicht allein. Aber es verhindert, dass die AfD unsere Parlamente bei der Arbeit blockiert und von innen heraus lächerlich macht. Deswegen bin ich dafür. Jetzt.“
Wer ist Robin Mesarosch?
Wikipedia: „Mesarosch arbeitete als Social-Media-Referent unter anderem für Martin Schulz, Andrea Nahles und Heiko Maas sowie für den SPD-Parteivorstand und die SPD-Bundestagsfraktion. Er war Leiter für den digitalen Wahlkampf bei der SPD Baden-Württemberg. Er war stellvertretender Kreisvorsitzender der Jusos Sigmaringen.
2021 bewarb er sich bei der Bundestagswahl um das Direktmandat im Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen und stand auf der Landesliste auf Platz 16. Im Kampf um das Direktmandat unterlag er als Zweitplatzierter dem CDU-Kandidaten Thomas Bareiß, erreichte jedoch über den Listenplatz einen Sitz im Bundestag.
Mesarosch war ordentliches Mitglied im Ausschuss für Klimaschutz und Energie, im Ausschuss für Digitales und im Unterausschuss Internationale Klima- und Energiepolitik. Er war stellvertretendes Mitglied im Gesundheitsausschuss sowie stellvertretender Vorsitzender im 2. Untersuchungsausschuss der 20. Wahlperiode des Deutschen Bundestages.
Bei der Bundestagswahl 2025 trat Mesarosch erneut an, konnte sein Mandat aufgrund des schlechten Wahlergebnisses der SPD jedoch nicht verteidigen.“
Dazu passt diese brillante Geschichtserinnerung in dem sehenswerten Beitrag des Kabarettisten Christoph Sieber.
