AfD Vetternwirtschaft! Für wie dumm hält die AfD die Bürger? Kurzes Video mit Tagesschau-Ausschnitt vom 16.02.2026 und Chrupalla-Rede vom 10.05.2023 im Bundestag. Wasser predigen, Wein saufen!
Vetternwirtschaft bei der AfD – Doppelmoral der selbst ernannten Saubermänner

Einleitung
Die AfD inszeniert sich als Anti-System-Partei, als Kämpfer gegen Filz und Vetternwirtschaft. Doch aktuelle Recherchen zeigen:
Familien, Vertraute und Parteifreunde werden in Parteibüros quer durch die Bundesländer angestellt – finanziert aus Steuergeldern. Was die Partei anderen vorwirft, praktiziert sie selbst in noch größerem Umfang.
1. Vetternwirtschaft um Ulrich Siegmund – Sachsen-Anhalt

Quelle: t-online, 05.02.2026
Zusammenfassung:
Siegmund beschäftigt mehrere Familienmitglieder in seinen AfD-Büros. Formal legal, politisch problematisch. Die moralische Empörung der AfD gegen „Filz“ wirkt so unglaubwürdig.
2. Affäre erreicht den Bundestag

Quelle: t-online, 12.02.2026
Zusammenfassung:
Familienangehörige werden quer durch Bundestagsbüros angestellt, finanziert aus öffentlichen Mitteln. Lautstarke Kritik gegen Altparteien wird ad absurdum geführt.
3. Überkreuz-Beschäftigungen – MDR

Quelle: MDR, 16.02.2026
Zusammenfassung:
Mitarbeitende werden zwischen AfD-Büros hin- und hergeschoben, Kritik wird abgewiegelt. Ein geschlossenes Vetternnetzwerk entsteht.
4. Fünf Bundesländer betroffen – Welt

Quelle: Welt, 18.02.2026
Zusammenfassung:
Vetternwirtschaft der AfD beschränkt sich nicht auf ein Bundesland. In fünf Bundesländern betreiben Abgeordnete Eigenversorgung über Steuergelder.
5. Seniorenbeschäftigung von über 80-jähriger Frau – n-tv

Quelle: n-tv, 19.02.2026
Zusammenfassung:
Ältere Parteifreunde werden in Landtagsbüros angestellt. Kritiker sprechen von Doppelmoral: außen Kritik, innen Eigenversorgung. Familie & Freunde kassieren.
6. Rheinpfalz: AfD tief im Sumpf

Quelle: Rheinpfalz, 19.02.2026
Zusammenfassung:
Öffentliche Mittel fließen an Vertraute und Familie. Anspruch auf Anti-Filz-Partei wird widerlegt.
7. Affären der AfD: Wie weit geht die Vetternwirtschaft?

Quelle: Süddeutsche Zeitung, 19.02.2026
Zusammenfassung:
Recherchen zeigen, dass bei Mitgliedern der AfD zunehmend Verwandte von Abgeordneten in Parteibüros beschäftigt werden – nicht nur in Sachsen-Anhalt, sondern auch in anderen Landesverbänden. Kritik kommt von Medien und politischen Gegnern, die darin eine systematische Struktur der Vetternwirtschaft erkennen. Die Vorwürfe treffen eine Partei, die sonst lautstark Moral und Transparenz fordert, aber intern familiäre Netzwerke nutzt.
8. Größte Lüge implodiert – t-online – Macht & Korruption

Quelle: t-online, 19.02,2026
Zusammenfassung:
Die AfD inszeniert sich als Alternative, lebt aber Filz und Vetternwirtschaft. Empörung nach außen, Versorgung nach innen.
9. Vetternwirtschaft um Stefan Keuter und Dirk Brandes – Bundestag

Quelle: t-online, 20.02.2026
Zusammenfassung:
Recherchen zeigen: Die Lebensgefährtinnen von AfD-Funktionären wie dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Stefan Keuter und Bundesvorstandsmitglied Dirk Brandes arbeiten im Bundestag als Mitarbeiterinnen – finanziert mit Steuergeldern. Besonders pikant: Keuter ist als Personalchef der AfD-Fraktion selbst für Mitarbeiterfragen zuständig. Auch weitere „enge Vertraute“ tauchen in Bundestagsbüros auf – ein weiteres Beispiel für Vetternwirtschaft in der Praxis.
10. Kommentar von Susanne Bischoff – „Saus und Braus“

Zusammenfassung:
Die AfD kämpft nach außen gegen Verschwendung, innen perfektioniert sie sie. Geld fließt an Verwandte, Kritik gilt als Verrat, Loyalität als Qualifikation. Doppelmoral als Geschäftsmodell.
Den wunderbar treffenden Text von Susanne Bischoff fand ich im FB-Profil von Dirk Neubauer.
Saus und Braus – Ein Märchen aus dem Hause der AfD
Es war einmal eine Partei, die auszog, den Steuerzahler zu retten – und ihn dabei so fest umarmte, dass ihm langsam die Luft ausging. Die AfD nannte das „Systemkritik“. Andere nannten es einen Vollzeitjob.Nach außen kämpfte man tapfer gegen Verschwendung, Filz und Selbstbedienung. Nach innen perfektionierte man sie. Denn wer den Staat schon ablehnt, darf ihn wenigstens effizient nutzen. Und effizient heißt: möglichst wenig Fremde, möglichst viele Vertraute.Die AfD erfand dabei eine neue Form der Nachhaltigkeit: Geld bleibt im Kreislauf. Vom Steuerzahler zur Partei, von der Partei zu Freunden, Verwandten und langjährig Bewährten. Nichts geht verloren. Alles bleibt in der Familie.Weitere Kapitel dieses modernen Volksmärchens:Der asketische AuftrittMan klagt über Eliten, während man sich einrichtet. Bescheiden im Ton, großzügig in der Abrechnung. Der Gürtel wird enger geschnallt – allerdings nur beim Publikum.Der Staat als Feindbild mit NebenjobDer Staat ist böse, ineffizient und übergriffig. Außer dort, wo er Gehälter überweist. Da funktioniert er plötzlich erstaunlich gut.Empörung als EinnahmequelleJe lauter der Skandalruf, desto stabiler die Versorgung. Wer ständig „Raub!“ ruft, lenkt zuverlässig davon ab, wer gerade kassiert.Vetternwirtschaft als WertegemeinschaftMan nennt es Vertrauen. Man nennt es Loyalität. Man nennt es Schutz vor dem System. In Wahrheit ist es ein geschlossener Kreis, in dem Kritik als Verrat gilt und Zugehörigkeit als Qualifikation.Das Leben im DauerprotestProtest lohnt sich. Er bringt Aufmerksamkeit, Mandate, Mitarbeiterstellen. Wer ernsthaft etwas ändern wollte, müsste irgendwann verzichten. Und das wäre unzumutbar.Fazit:Die AfD verspricht den Aufstand der Anständigen – und liefert den Komfort der Angekommenen. Sie lebt vom Bild des ausgebeuteten Volkes, während sie sich selbst sehr gut versorgt. Der Widerspruch ist kein Fehler, sondern das Geschäftsmodell.Oder anders gesagt:Man wollte den Steuerzahler befreien.Man hat ihn stattdessen eingeladen, die Rechnung zu übernehmen.
Fakten gegen die AfD: Warum die Website afd-verbot.de für unsere Demokratie so wichtig ist