AfD Lüth: erschießen, vergaßen. Der Wolf im Schafspelz – die Doppelmoral im Bundestag

Dass Christian Lüth 2026 erneut im Bundestag arbeitet, wirft ein Schlaglicht auf die AfD im Bundestag 2026

AfD Lüth: erschießen, vergaßen. Der AfD-Skandal um Christian Lüth, seine Aussage über das „Erschießen oder Vergasen“ von Migranten und der Umgang der AfD damit zeigen beispielhaft, wie gefährlich politische Doppelmoral werden kann.

AfD – der Wolf im Schafspelz

AfD Lüth: erschießen, vergaßen. Wie tödliche Worte, politische Doppelmoral und ein alter Skandal bis heute nachwirken

Manche Sätze sind so ungeheuerlich, dass man sie nicht relativieren darf. Man muss sie festhalten, einordnen – und ihre Folgen benennen. Der Satz „Wir können Migranten immer noch erschießen – oder vergasen“ gehört dazu. Er stammt von Christian Lüth, damals Sprecher der AfD‑Bundestagsfraktion. Gesagt wurde er 2020. Und er wirkt bis heute nach.

Dieser Text zeigt, warum es sich dabei nicht um einen Ausrutscher handelt, sondern um ein Lehrstück über AfD‑Doppelmoral, über sprachliche Gewalt – und über eine Partei, die nach außen Empörung inszeniert, nach innen aber auffällig schnell vergisst.


AfD Lüth erschießen vergasen – der Skandal von 2020

Im Februar 2020 traf sich Christian Lüth mit der rechten Influencerin Lisa Licentia in einer Berliner Bar. Was Lüth nicht wusste: Das Gespräch wurde mit versteckter Kamera aufgezeichnet und später in der ProSieben‑Dokumentation „Rechts. Deutsch. Radikal.“ ausgestrahlt.

Lüth sagte dort nicht nur, dass es für die AfD politisch vorteilhaft sei, wenn es Deutschland schlecht gehe. Er äußerte auch offen, man könne Migranten später „alle erschießen oder vergasen“. Diese Aussage ist dokumentiert, überprüft und unbestreitbar.

Nach der Ausstrahlung folgte breite öffentliche Empörung. Die AfD kündigte Lüth fristlos. Seine Worte seien „abscheulich und nicht entschuldbar“, hieß es damals. Der AfD‑Skandal 2020 schien damit politisch erledigt.

Quelle: https://www.20min.ch/story/wir-koennen-migranten-immer-noch-erschiessen-oder-vergasen-583482674604

 


Rückkehr im Schatten: Die AfD im Bundestag 2026

Das wahre Gesicht der AfDSechs Jahre später zeigt sich ein anderes Bild. Christian Lüth arbeitet wieder im Bundestag – nicht als Abgeordneter, sondern als Mitarbeiter mehrerer AfD‑Mandatsträger. Unter ihnen: Jan Wenzel Schmidt (AfD).

Das berichtet die Tagesschau am 17. Januar 2026. Lüth ist erneut als wissenschaftlicher Referent und in der Pressearbeit tätig.

Innerhalb der AfD sorgt diese Rückkehr für Unmut, doch öffentlich bleibt die Fraktionsführung auffällig still.

Formal korrekt verweist man auf die Freiheit der Abgeordneten bei der Auswahl ihrer Mitarbeiter.

Politisch jedoch wirft dieser Vorgang eine zentrale Frage auf: Was ist die Distanzierung einer Partei wert, wenn ihre personellen Konsequenzen zeitlich begrenzt sind?

Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/afd-lueth-bundestag-100.html


Jan Wenzel Schmidt (AfD) und die unbequeme Verantwortung

Besonders brisant ist die Rolle von Jan Wenzel Schmidt. Auf der Transparenzplattform Abgeordnetenwatch wurde er direkt gefragt, warum Christian Lüth trotz seiner bekannten Aussagen wieder als Referent beschäftigt wird.

Die Antwort, öffentlich einsehbar, bleibt ausweichend und formalistisch. Verantwortung wird delegiert, politische Bewertung vermieden. Genau hier zeigt sich das Muster: Nach außen gibt man sich gesetzestreu, nach innen fehlt jede erkennbare moralische Grenze.

Diesen Screenshot am Ende des Artikels zu zeigen, ist kein persönlicher Angriff – sondern notwendige demokratische Dokumentation.

Dass Christian Lüth 2026 erneut im Bundestag arbeitet, wirft ein Schlaglicht auf die AfD im Bundestag 2026

Quelle: https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/jan-wenzel-schmidt/fragen-antworten/ist-es-richtig-das-sie-christian-lueth-als-referenten-beschaeftigen


Sprachliche Gewalt ist keine Meinung

Die Worte „erschießen“ und „vergasen“ sind keine Provokation im luftleeren Raum. Sie stehen historisch für reale Verbrechen. Wer sie im politischen Kontext benutzt, normalisiert rechte Gewalt – auch dann, wenn er sich später auf Ironie oder ein „privates Gespräch“ beruft.

Dass genau ein solcher Mann wieder im parlamentarischen Betrieb tätig ist, macht deutlich: Der AfD‑Skandal von 2020 war kein Betriebsunfall. Er war ein Blick hinter die Fassade.


Die gesichert rechtsextremistische AfD ist der Wolf im Schafspelz

Fazit: Die gefährliche Doppelzüngigkeit der AfD

Die AfD inszeniert sich gern als Opfer von Medien und politischer Verfolgung. Gleichzeitig beschäftigt sie Personen, deren Aussagen die Grundwerte einer demokratischen Gesellschaft frontal angreifen. Der Fall AfD Lüth erschießen vergasen ist kein abgeschlossenes Kapitel, sondern ein Warnsignal.

Das ist keine Nachlässigkeit. Es ist AfD‑Doppelmoral.

Der Wolf trägt Schafspelz – AfD.


Fakten gegen die AfD: Warum die Website afd-verbot.de für unsere Demokratie so wichtig ist

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