Tag 3 – Radtour Chiemsee Chiemgau September 2025

Blick vom Hochfelln auf den Chiemsee und das Gipfelkreuz

Freitag, 12. September 2025. Tag 2 – Radtour Chiemsee Chiemgau September 2025


Samstag, 13. September 2025. Tag 3 – Radtour Chiemsee Chiemgau. Für heute hatten wir eine etwas kürzere Strecke von rund 51 Kilometern geplant, da laut Wetterbericht einzelne Regenschauer drohten. Unsere Route führte uns nicht nur auf den bekannten Wegen, sondern auch über kleine Abstecher und teils knifflige Pfade.

Unsere Wirtin machte uns darauf aufmerksam, dass wir mit der Touristen-Gästekarte kostenlos die Seilbahn auf den Hochfelln nutzen könnten – eine Ersparnis von immerhin 26 € pro Person. Damit stand fest: Der Besuch des Hochfellngipfels musste in unser Programm.

Schon um 6:40 Uhr warf ich einen Blick auf die Webcam der Hochfelln-Seilbahn – der Himmel sah vielversprechend aus. Der Blick aus dem Fenster um 7 Uhr bestätigte das. Also starteten wir bei gutem Wetter nach dem Frühstück gegen 9 Uhr mit den Rädern in Richtung Talstation. 

Um 10:20 Uhr standen wir bereits vor der Gondel und fuhren hinauf. Schon die Fahrt zur Mittel- und weiter zur Bergstation bot einen großartigen Blick auf den Chiemsee und die Alpen. Oben erwartete uns Sonnenschein, allerdings bei frischen 9 Grad.

Nach einem kurzen Rundweg kehrten wir im Hochfellnhaus ein – auf der Terrasse gab es Kaiserschmarrn mit Apfelmus und dazu einen fantastischen Ausblick über das Voralpenland und über den Chiemsee.

Gegen 12:45 Uhr setzten wir unsere Radtour fort. Durch Felder, Wiesen und Fluren ging es weiter – ein Genuss für die Sinne. In Aitrach hielten wir kurz an der kleinen Klinger-Kapelle inne. Wenig später standen wir vor einer Vollsperrung. Eine Umleitung über den Dammweg an der Tiroler Ache war nur unzureichend ausgeschildert. Wir wagten es, einfach weiterzufahren – und hatten Glück, dass wir durchkamen.

Im Ort Übersee besichtigten wir spontan die Pfarrkirche St. Nikolaus. Die Pfarrkirche St. Nikolaus wurde 1902–1904 vom Münchner Architekten Joseph Elsner im neugotischen Stil erbaut und am 25. September 1904 geweiht. Wegen ihrer Größe und des markanten 75 Meter hohen Turms wird sie auch der „Dom des Achentales“ genannt. Die Ausstattung ist weitgehend original erhalten und das Gotteshaus steht heute unter Denkmalschutz. Natürlich zündeten wir Kerzen für unsere Lieben an.

Wenige Kilometer weiter machten wir am Museum Torfbahnhof eine Pause und schauten uns die historischen Gebäude an. Heute fährt die kleine Feldbahn Touristen über die alte Strecke. Die Anlage wurde 1920 als Torfverladestation („Torfbahnhof“) zur industriellen Nutzung der Hochmoore Kendlmühlfilzen errichtet und war bis 1988 in Betrieb. Der Torfbahnhof steht heute unter Denkmalschutz. Auf dem weiteren Weg fand Peter noch einen Pilz und wir streiften sogar noch die Justizanstalt Bernau. 

In Bernau gönnten wir uns bei „Dutta – Feines Eis“ eine Pause mit Kaffee und Erdbeerkuchen mit Sahne. Auf dem Rückweg reservierten wir gleich einen Tisch im nahegelegenen Gasthof Messerschmied, nur 300 Meter von unserem Bauernhof entfernt. Um 16:30 Uhr waren wir wieder am Homerhof, entspannten ein wenig und freuten uns auf das Abendessen.

Tag 3 – Radtour Chiemsee Chiemgau. Um 19:30 Uhr saßen wir dann im Gasthof Messerschmied – ein feines Essen und ein schöner Tagesabschluss. Auf dem Heimweg zeigten die ersten Regentropfen bereits an, dass der Sonntag wohl eher ungemütlich werden würde.

Ein paar bewegte Impressionen vom heutigen Tag.


Sonntag, 14. September 2025. Tag 4 – Radtour Chiemsee Chiemgau

Schreibe einen Kommentar