AfD Rechtsextremismus. Als entschiedener Verfechter der Demokratie ist es meine Pflicht, gegen Parteien aufzustehen, die sie gefährden – und die AfD ist für mich eine dieser Parteien. Der jüngste Auftritt von AfD-Chef Tino Chrupalla bei Markus Lanz war für mich Auslöser genug, meine Stimme in diesem Blogbeitrag erneut zu erheben: denn was hier wieder einmal zutage trat, ist nicht nur eine unverhohlene Russland-Nähe, sondern eine tief sitzende Verachtung demokratischer Werte.
1. Chrupalla inszeniert sich als „politisch Verfolgten“ – eine groteske Selbstinszenierung
Im Interview bei Lanz inszeniert Chrupalla sich selbst als Dissident in unserer freiheitlichen Demokratie. Wie absurd ist das? Für wirklich Verfolgte, wie regimekritische Aktivisten und Journalisten in autoritären Staaten – etwa in Russland – ist „politische Verfolgung“ keine Inszenierung, sondern tödlicher Ernst. Sich in eine solche Reihe zu stellen, ist eine Beleidigung für all jene, die tatsächlich unter repressiven Regimen leiden.
Die Videos darüber empfehle ich sehr Ihrer Aufmerksamkeit!
Es ist eindeutig, dass die AfD die Demokratie abschaffen will. Deshalb keinerlei Toleranz gegenüber den Intoleranten!
2. Die AfD – nicht Opposition, sondern Bedrohung für die Demokratie
Es ist überdeutlich: Bei vielen ihrer zentralen Positionen steht nicht die Verbesserung Deutschlands im Vordergrund, sondern eine Umgestaltung von unten – hin zu einer illiberalen, autoritären Gesellschaft. Ihre Agenda ist nicht mit demokratischem Pluralismus vereinbar. Deshalb sage ich ganz klar: Keine Toleranz gegenüber den Intoleranten!
3. Russland-Nähe als strategische Gefahr
Die AfD, insbesondere in Figuren wie Chrupalla, inszeniert eine Nähe zu Russland, die nicht nur rhetorisch problematisch ist, sondern geostrategisch gefährlich ist. Die Verharmlosung von Putin, das Posieren der AfD-Funktionäre mit Russland, den Russlandkrieg relativieren – all das muss alarmieren. Diese Verbindungen sind kein Zufall, sondern Teil einer Strategie, die demokratische Institutionen untergräbt.
Chrupallas abstruser Vergleich zwischen dem frei gewählten CDU-Politiker Roderich Kiesewetter und Putin-Freund und Kriegstreiber Dmitri Medwedew.
Die AfD denunziert deutsche Staatsbürger bei der Trump-Administration.
4. Antifaschismus: Mehr als ein Wort – ein aktiver Widerstand
Antifaschismus ist nicht nur ein Schlagwort – es ist eine Haltung, ein tägliches Engagement: gegen Rassismus, Rechtsextremismus und Nationalismus. Es bedeutet, für eine freie und gerechte Gesellschaft einzustehen. Genau deshalb passt die AfD so wenig dazu: für sie ist Demokratie nur akzeptabel, solange sie stärkste Kraft bleibt. Alles, was nicht in ihr Weltbild passt, soll verboten oder ausgegrenzt werden.
5. „Nie wieder“ – eine Mahnung aus der Geschichte
Die Worte der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer hallen heute besonders laut: „Nie wieder“. Ihr Leben war Zeugnis davon, worin Faschismus gipfeln kann. Ihre Warnung ist nicht nostalgisch, sondern dringlich. Wenn wir die AfD weiterhin demokratisch zulassen und sie nicht deutlich zurückweisen, riskieren wir eine Rückkehr autoritärer und menschenverachtender Ideologien.
6. Verfassungsschutz und die Einstufung der AfD
AfD Rechtsextremismus. Am 2. Mai 2025 hat das Bundesamt für den Schutz der Verfassung (BfV) die AfD offiziell als „gesichert rechtsextremistische Bestrebung“ eingestuft. Diese Einstufung erfolgte nach einer dreijährigen Prüfung, in der u. a. ethnisch-abstammungsmäßige Positionen, Verbindungen zu extremistischen Gruppen und eine menschenverachtende Parteipraktik analysiert wurden. Allerdings hat der Verfassungsschutz eine „Stillhaltezusage“ gegeben und das Label vorläufig ausgesetzt, bis ein Gericht über die Rechtmäßigkeit der Einstufung entscheidet. Das ändert nichts daran, dass die institutionelle Bewertung erfolgt ist – und viele demokratische Stimmen daraus die Schlussfolgerung ziehen, dass die AfD eine Gefahr für den Rechtsstaat darstellt.
7. Mein Appell: Wehret den Anfängen
Es reicht nicht, die AfD nur zu kritisieren – es braucht ein geschlossenes, aktives demokratisches Engagement. Wir müssen klarmachen:
- Demokratische Werte sind nicht verhandelbar.
- Rechtsextremismus darf nicht salonfähig werden.
- Das tragische Erbe der Geschichte verpflichtet uns, wachsam zu bleiben.
- Jede Wahlentscheidung zählt – auch im Kleinen.
Deshalb erhebe ich meine Stimme: Gegen die AfD. Für die Demokratie.
Fazit
AfD Rechtsextremismus. Die AfD ist für mich keine „Alternative“ im Sinne einer konstruktiven, demokratischen Opposition. Sie ist eine existentielle Herausforderung für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung. Wenn wir demokratische Werte verteidigen wollen, ist es nicht genug, zu beobachten – wir müssen handeln. Heute mehr denn je: Keine Toleranz für Intoleranz.
Hier zeigt sich, wes verfassungsfeindlichen Geistes die AfD ist. Antrag im Bundestag: Die AfD möchte nicht, dass Verfassungsfeinde aus der Bundeswehr entfernt werden!
Fakten gegen die AfD: Warum die Website afd-verbot.de für unsere Demokratie so wichtig ist
